MfG17 Fahrer: Alex Q.

Warum willst Du den Mainfranken Graveller fahren?
Ich will natürlich Spaß haben und aber auch sehen, wo meine sportlichen Grenzen liegen. Dass beides funktioniert, da bin ich ziemlich überzeugt 😉
Bin von der Idee »Trophy« schon lange elektrisiert, habe aber bei Vollzeitjob, Familie und der bisher aufgerufenen Länge von mehr als 1000 km (wie etwa bei der GST etc.) noch Hemmungen gehabt. Außerdem wohne ich um die Ecke in Aschaffenburg und mag den Gedanken, quasi »im Hinterhof« spazieren zu fahren. Mit gefällt auch der offene Charakter, der nicht bierernst ist und sich auf wenige Regeln (»Codex«) stützt.
Außerdem kenne ich nicht so viele, die so verrückt sind, sich so etwas anzutun. Bin saugespannt auf Euch!

 

Wie sieht Dein Setup aus: Fahrrad, Taschen, Gepäck, …?
Puuuh: Mein Setup ist gerade noch im Aufbau. Kann sein, dass ich das spontan nach Sichtung der Wettervorhersage noch ändern werde. Mein Rad ist ein Oldtimer, Jahrgang 1993. Bike-Tech Japy, 26 Zoll, Stahlrahmen. Die Marke gibt es gar nicht mehr. Mittlerweile mit Salsa Woodchipper statt Mountainbikelenker. Ist eher etwas für die Waldautobahn als den matschigen Singletrail, aber nachdem ich das Bombtrack von Jochen mit eher schmalen Reifen gesehen habe, bin ich mir etwas sicherer, dass der Mountainbike/Renn-Zwitter die richtige Wahl ist. Alternativ steht da noch ein Mountainbike-Hardtail aus diesem Jahrzehnt – damit duckt es sich aber nicht so gut in den Wind …
Taschen: Apidura Satteltasche, Revelate gas tank + XX (voraussichtlich ein ganz uncooler Packsack auf dem Gepäckträger). Ob da alles reinpasst wird ein Probepacken am Wochenende zeigen – nicht alles ist lightweight, was mein alter Pfadfinderschrank hergibt … 😉

 

Fährst Du öfter »lange Dinger«?
Wenn »lange Dinger« Mehrtagestouren mit Selbstversorgercharakter sind, dann ist bei mir die letzte Tour über zehn Jahre her. Meine Standardrunden heute sind eher 2–4 Stunden lang und gehen quer durch den Spessart. Warum jetzt? Ich will’s einfach mal wieder wissen bzw. was Neues machen!

 

Hast Du eine zeitliche Strategie?
Vielleicht klingt das langweilig und vielleicht lache ich auch nochmal über diese Angabe: Tags wird gefahren, nachts geschlafen. Und: Ich habe bis Dienstag Abend Zeit. Also pro Tag im Schnitt 150 km und 2500 Hm. Ja ja, ich sehe mich schon die ein oder andere Stunde in der Dunkelheit fahren … aber das dürfte auch temperaturtechnisch seine Grenzen haben. Ich muss Mittwoch früh auch wieder ins Büro: Wundenlecken fällt also aus …


Alex Q. (*1973) lebt und arbeitet als Geograf in Aschaffenburg.