MfG17 Fahrer: Franz M.

Warum willst Du den Mainfranken Graveller fahren?
Radfahren macht mich einfach glücklich.
Grund zwei: Das Land ist ziemlich schön, so von hinten betrachtet. Kein Beton, wenig Teer, keine Schnellstraßen, hässliche Supermärkte nur dann, wenn man sie braucht. Da bekommt man einen vollkommen anderen Eindruck von der Welt.
Grund drei: Eine von Jochen akribisch geplante Mainfrankenrundfahrt muss man einfach fahren!

 

Wie sieht Dein Setup aus: Fahrrad, Taschen, Gepäck, …?
Ich nehme ein klassisches Rennrad aus den 1970ern von Hugo Rickert, hinten fünffach-Ritzel (14-28), vorne Halfstep mit Berggang (46-42-32 Zähne). Mit 30 Millimeter breiten Reifen denke ich, ganz gut klarzukommen.
Die Taschen werden nach neuerer Mode reduziert und je nach Möglichkeit eng am Rad verzurrt. Das fährt sich um vieles angenehmer (und flotter) als hinten und vorne Schrankwand inklusive übel viel „Ausrüstung“. Für den MFG reichen mir 7 bis 8 Kilo Gepäck ohne zu frieren, zu hungern oder sonstigen Einbußen an Komfort.

 

Fährst Du öfter „lange Dinger“?
Ich fahre seit meiner Kindheit Rennrad, bei jeder Gelegenheit und immer mal wieder auch gerne lange Strecken. Das Rennrad war für mich schon immer eine Art Freiheitssymbol, einfach überall hinzukönnen. Am liebsten fahre ich Serpentinen und Naturwege.
Allerdings ist Familie wichtiger, mit zwei kleinen Kindern (2 und 6) kommt die Radlerei natürlich zu kurz, macht aber nichts.

 

Hast Du eine zeitliche Strategie?
Strategie habe ich keine besondere, ich strebe an, jeden Tag ein Viertel des Tracks zu machen, je nach Wetter und Laune. Ich habe für Dunkelfahrt ordentlich Licht dabei, vielleicht fahre ich auch mal abends.
Sollte ich wirklich mal vom Regen völlig durch sein, werde ich einfach irgendwo einkehren, mal sehen.


Franz M. ist Exil-Unterfranke, lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Berlin als Designer.