MfG17 Fahrer: Harald L.

Warum willst Du den Mainfranken Graveller fahren?
Die Motivation: Tagelang Ride – Eat – Sleep – Repeat. 😉
Zudem andere Leute treffen, neue Gegenden kennenlernen, Spaß haben! Ich weigere mich weiterhin, mich als Sportler zu bezeichnen, aber ich fahre schon gerne zügiger und vor allem ausdauernder durch die Gegend. Mir ist es aber vollkommen egal, ob ich dabei schneller oder langsamer als irgendjemand anderes bin.
Gunnar Fehlaus Klassiker kommt immer gut: Erlebnis statt Ergebnis!

 

Wie sieht Dein Setup aus: Fahrrad, Taschen, Gepäck, …?
Ich fahre (wie beim Candy B. Graveller im April/Mai) wieder mit meinem Soma Wolverine. Singlespeed 46:22 mit 29er Bereifung 2,1″. Die Taschen werden wohl dieselben sein wie auf dem Bild, die größte Änderung wird aber, dass ich ein Laufrad mit Nabendynamo einsetzen werde: Für meine gute Batterieleuchte bräuchte ich spätestens nach der 2. Nacht für mehrere Stunden eine Steckdose. Das wird eher nicht klappen. 😉
Ansonsten versuche ich mich in Minimalismus, kaum Klamotten (die meisten werde ich anhaben), Isomatte, Schlafsack, Biwaksack, »Werkstatt«, Powerbanks für Garmin und Handy und etwas Verpflegung.

 

Fährst Du öfter »lange Dinger«?
Mittlerweile bin ich schon ein paar Jahre im Langstreckenzirkus unterwegs. Vielfach selbst geplant und allein, seit 2016 aber auch zunehmend bei Veranstaltungen, die aber immer von Freunden organisiert sind. 2016 und 2017 bin ich bei der Transcimbrica mitgefahren, vom Hamburg nach Skagen (DK) und zurück, 2017 dann die erste Graveltour für mich, der Candy B. Graveller von Frankfurt/Main nach Berlin. Die nächste lange Tour führte mich in einem Rutsch von Hamburg um Berlin herum und zurück nach Hamburg. Und dann vor einigen Wochen die 1400 Kilometer bei London–Edinburgh–London.

 

Hast Du eine zeitliche Strategie?
Ich muss am Donnerstag wieder arbeiten und irgendwie so ab spätestens Mittwoch Mittag am Bahnhof in Würzburg sein. Also habe ich ziemlich genau 96 Stunden Zeit für die ganze Runde. Wenn ich bereits nach 72 Stunden rum bin, wäre ich aber auch nicht unzufrieden. Die Strategie wird sein: So lange unterwegs sein wie nur möglich. Wenn ich müde werde, dann bald schlafen, eher kürzer als länger. Aber es kommt sicherlich auch auf das Wetter und die Strecke an, wie gut ich vorankomme. Schwer einzuschätzen.


Harald L. (*1971) lebt und arbeitet als »Büromensch« in Hamburg.

 

www.blesshuhnweg.de