Daniel Gabel

Die Welt gesehen – in Würzburg Wurzeln geschlagen

Daniel Gabel, 40 Jahre alt, ist seit 2009 für die Knauf-Gruppe tätig. Als Unternehmensjurist leitet er innerhalb der zentralen Rechtsabteilung der Knauf Gruppe den Bereich Corporate und kümmert sich insbesondere um Unternehmenskäufe und Fusionskontrollen. Der gebürtige Heidelberger und zweifache Familienvater lebt in Würzburg. Warum er gerne bei Knauf arbeitet und was er an der Region besonders schätzt, erzählt er im Interview.

Herr Gabel, warum arbeiten Sie gerne für Knauf?

Sicher nicht nur wegen der seinerzeit in der Stellenbeschreibung versprochenen landschaftlich reizvollen Lage (lacht und zeigt aufs Bürofenster mit Blick auf den Schwanberg). Das ist zwar ein schönes Detail, aber mich reizen vor allem die Verantwortung und Aufgaben, die ich hier als Unternehmensjurist habe. Knauf ist ein sehr dynamisches, global aufgestelltes Familienunternehmen. Und entsprechend sind die Herausforderungen!

Und welche beruflichen Herausforderungen bietet Ihre Arbeit?

Eine Menge! Wir leben in einer komplexen Welt mit einer global vernetzten Wirtschaft. Und das spiegelt sich auch in den Problemen und Anforderungen wieder, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen müssen. Hierfür bedarf es kreativer Lösungen, die nicht nur im Einklang mit dem Gesetz stehen müssen und idealerweise rechtlich vorteilhafte Positionen sichern, sondern darüber hinaus auch für die im Unternehmen betroffenen Kollegen als auch unsere Geschäftspartner praktisch umsetzbar und damit tragfähig sind. Die gilt für M&A Transaktionen genauso wie bei Vertragsverhandlungen mit Kunden oder bei den Vorbereitungen für das Inverkehrbringen neuer Produkte. Zudem ist alles dem steten Wandel unterworfen. Man muss also schon eine gehörige Portion Neugierde und Lust auf Veränderungen mitbringen.

Wie würden Sie das Betriebsklima bei Knauf beschreiben?

Trotz seiner Größe ist Knauf – gerade auch in Bezug auf das Betriebsklima – ein Familienunternehmen. Ein typischer Hidden Champion: bescheiden, pragmatisch und zukunftsorientiert. Das mag ich. Die Hierarchien sind flach. Hier wird viel miteinander gearbeitet. Das ist auch notwendig, um schnelle und unbürokratische Entscheidungen treffen zu können. Und eröffnet dem Mitarbeiter individuelle Freiräume und die Chance, sich direkt und interdisziplinär einzubringen. Dieser unternehmerische Spirit spornt die Menschen hier an.

Wann erleben Sie die schönsten Momente in Ihrem Beruf?

Der Vollzug großer Transaktionen oder der Abschluss wichtiger, hart verhandelter Verträge sind natürlich immer schöne Momente. Als besonders motivierend empfinde ich auch die interdisziplinäre und unbürokratische Zusammenarbeit. Insbesondere dann, wenn Projekte mit vielen Beteiligten zunächst einmal sehr kontrovers beginnen, man dann aber im Nachhinein gemeinsam feststellt, dass erst durch den Diskurs die eigentlichen Probleme richtig erfasst und in Folge dessen maßgeschneiderte Lösungen entwickelt werden konnten. Ob bei internen oder externen Projekten, hier spürt man unmittelbar die Vorzüge einer echten partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Was schätzen Sie an Mainfranken?

Die Region kann mit malerischen Landschaften, verträumten Weinorten und studentisch geprägten Städten punkten. Kultur oder Natur – oder auch beides verbunden durch den ausgezeichneten Wein. Mainfranken hat definitiv eine hohe Lebensqualität. Als gebürtiger Heidelberger muss ich zugeben: Hier ist es – naja fast – so schön wie in der Kurpfalz! (lacht) Und selbst wenn einen mal das Fernweh plagt, so lässt es sich dank der hervorragenden Verkehrsanbindung schnell lindern.

Welche Eigenschaften muss ein Bewerber bei Knauf mitbringen?

Wer Herausforderungen sucht und anpacken will, ist hier genau richtig.

Herr Gabel, vielen Dank für das Gespräch!